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Helfende Hände in der Ambulanten Hospizgruppe

Seit März dieses Jahres wird die Ambulante Hospizgruppe von 8 „Helfenden Händen“, 6 Frauen und 2 Männern, unterstützt, die zahlreiche Aufgaben außerhalb der Sterbe- und Trauerbegleitung übernehmen.

Die Idee, Menschen für die Ambulante Hospizgruppe zu gewinnen, die bei uns mitarbeiten, aber nicht in der Begleitung tätig sein möchten, wuchs mit Zunahme der Aufgaben. Bürodienste, Infostände auf den Märkten sowie die komplette Basarvorbereitung wurden bisher von den ehrenamtlich Tätigen überwiegend neben ihrer Aufgabe als Sterbe- und/oder Trauerbegleiter übernommen. Die Herausforderungen im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit werden größer, die Zahl interner Veranstaltungen steigt ebenso wie der Aufwand für allgemeine Bürotätigkeiten. Gleichzeitig werden wir immer wieder von Menschen angesprochen, die grundsätzlich Interesse an der Hospizarbeit haben, sich jedoch nicht vorstellen können, in der Sterbebegleitung tätig zu sein. Die verstärkt anfallenden Aufgaben einerseits und andererseits das Angebot, die Ambulante Hospizgruppe außerhalb von Begleitungen zu unterstützen, führten letztlich zu der Entscheidung für einen zusätzlichen Kurs „Helfende Hände“, der im Januar dieses Jahres begann.

Bis Ende Februar erhielten die Teilnehmer an 4 Vormittagen wesentliche Informationen über die Hospizarbeit, unsere Hospizgruppe sowie die Aufgaben, die sie zukünftig erwarten. Seit März hat die Ambulante Hospizgruppe 8 neue ehrenamtliche Mitarbeiter, die uns mit großer Motivation innerhalb und außerhalb des Büros unterstützen und sich in regelmäßigen Gruppentreffen austauschen und fortbilden.

Download      Segnungsgottesdienst für Trauernde

Ein Segnungsgottesdienst für Trauernde am 28.12.2017 im Jugend-Kloster Kirchhellen schloss unser TrauerJahr Bottrop ab.

Pfarrerin Reile Hildebrandt-Junge-Wentrup, Schwester Beate Harst und Michaela Huwe von der Ambulanten Hospizgruppe Bottrop reflektierten die vergangenen Monate und die Veranstaltungen des TrauerJahrs der Ambulanten Hospizgruppe. Sie hoben die Bedeutung des Trauerns, das in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert wird, hervor. Häufig werde der Trauer nicht genügend Raum gegeben, dabei dauere sie bei vielen Menschen deutlich mehr als ein Jahr. Damit auch die schmerzhafte Seite des Lebens ihren Platz finden könne, seien solche Veranstaltungen wichtig.

Die Anwesenden in der gut gefüllten Kirche des Jugend-Klosters erlebten einen bewegenden und von den Organisatorinnen mit viel Liebe gestalteten Gottesdienst, bei dem auch Betroffene zu Wort kamen und über ihren persönlichen Verlust und ihre Entwicklung berichteten. Höhepunkt war sicherlich das Segnungsritual mit der Möglichkeit zur Einzelsegnung.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher im Jugendhaus bei Kaffee und Kuchen über die acht Veranstaltungen von "Trauer ist bunt" austauschen.

 

 

 

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