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Download      Segnungsgottesdienst für Trauernde

Ein Segnungsgottesdienst für Trauernde am 28.12.2017 im Jugend-Kloster Kirchhellen schloss unser TrauerJahr Bottrop ab.

Pfarrerin Reile Hildebrandt-Junge-Wentrup, Schwester Beate Harst und Michaela Huwe von der Ambulanten Hospizgruppe Bottrop reflektierten die vergangenen Monate und die Veranstaltungen des TrauerJahrs der Ambulanten Hospizgruppe. Sie hoben die Bedeutung des Trauerns, das in unserer Gesellschaft immer noch tabuisiert wird, hervor. Häufig werde der Trauer nicht genügend Raum gegeben, dabei dauere sie bei vielen Menschen deutlich mehr als ein Jahr. Damit auch die schmerzhafte Seite des Lebens ihren Platz finden könne, seien solche Veranstaltungen wichtig.

Die Anwesenden in der gut gefüllten Kirche des Jugend-Klosters erlebten einen bewegenden und von den Organisatorinnen mit viel Liebe gestalteten Gottesdienst, bei dem auch Betroffene zu Wort kamen und über ihren persönlichen Verlust und ihre Entwicklung berichteten. Höhepunkt war sicherlich das Segnungsritual mit der Möglichkeit zur Einzelsegnung.

Nach dem Gottesdienst konnten sich die Besucher im Jugendhaus bei Kaffee und Kuchen über die acht Veranstaltungen von "Trauer ist bunt" austauschen.

Die vorangegangenen Veranstaltungen:

Humor und Trauer - "Wann darf ich wieder lachen"?

Die Veranstaltung mit Thomas Holtbernd am 16.11.2017 beschäftigte sich mit einer eher ungewöhnlichen Fragestellung. Lachen selbst ist Ausdruck von Befreiung. Wie lässt sich die positive Gabe des Lachens im Zusammenhang mit Trauer denken? Kann Lachen eine Hilfe im Trauerprozess sein? Gibt es nicht auch eine Zeit zu weinen und eine Zeit zu lachen?

All diesen Fragen ging Thomas Holtbernd an diesem Abend nach.

 

Übergänge in der Trauer - Was bleibt, was geht mit?

Unsere Veranstaltung im September 2017 unter der Leitung von Sr. Beate Harst befasste sich mit den Schwellen, die es auf dem Trauerweg zu überwinden gilt.

Was kann uns helfen, diesen Weg zu gehen - Menschen, eigene Kräfte, Rituale, Symbole? Und was bleibt? - Eine Frage, die wir meist noch nicht am Anfang des Trauerweges beantworten können. Erst viel später kann uns aufgehen, was uns geschenkt ist und was unser Leben weiter prägen wird.

 

Gemeinsam Trauerwege gehen

Unter diesem Motto stand unser Trauercafé Extra in Kirchhellen im August 2017.

Nach dem Tod eines lieben Menschen gehen Angehörige und Freunde viele Wege, die sie im Angesicht der Trauer und Betroffenheit oft nicht wirklich wahrnehmen. Der Weg zum Sterbeort, dem Krankenhaus, dem Heim, dem eigenen Zuhause, zur Kirche, zum Friedhof.

Die Teilnehmer an diesem Nachmittag waren eingeladen, sich gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen, diese Trauerwege bewusst zu gehen und der Trauer nachzuspüren. Am Haus St. Johannes starteten wir unseren ca. einstündigen Rundgang, der uns dann zu den beiden Friedhöfen, zur Pfarrkirche und schließlich wieder zum Haus St. Johannes führte.

Anschließend bestand die Möglichkeit, am Café für Trauernde im Haus St. Johannes teilzunehmen.

 

Kunst und Trauer - "Werde kreativ!"

Bei dem Workshop im Juli 2017 unter der Leitung von Friederike Hohenhaus setzten sich die Teilnehmenden künstlerisch mit dem Thema Trauer auseinander. Die beeindruckenden Arbeiten, die das Ergebnis dieser Veranstaltung sind, können in den Räumen der Ambulanten Hospizgruppe, Neustr.2, betrachtet werden.

 

       „Tanzt auf meinem Grab!“

Die 3. Veranstaltung im Rahmen unseres TrauerJahrs „Trauer ist bunt“ am 06. Juni 2017 in der ADTV Tanzschule Frank hat ein bedeutendes Thema in der Trauer aufgegriffen: unsere Gefühle. 

 

Über 40 TN haben sich zunächst durch Peter Frank ein wenig in Bewegung bringen lassen, so dass wir Schritt für Schritt dem Thema „Tanzt auf meinem Grab!“ näher kamen.

Der Lebenstänzer Dr. Felix Grützner hat uns in seinem Workshop die Möglichkeit gezeigt, wie wir unsere Gefühle ausdrücken können, nämlich durch Tanz und Bewegung.

Es geht darum dem Gefühl eine Bewegung zu geben und dadurch dieses Gefühl auszulösen und zuzulassen. Durch die Bewegung in der Großgruppe ergab sich die Chance, nachzuempfinden, wie gut es tut, wenn jemand deine Bewegung, also dein Gefühl, mitmacht und bei dir ist. Eine Botschaft, die uns Grützner vermittelt hat: Es ist wichtig und wohltuend von deinem Gegenüber gesehen zu werden. Eine Person, die dich und deine Gefühle, speziell deine Trauer, sieht und dich so annimmt, wie du bist. Die Gruppe war sich einig, dass es leider nicht hilfreich ist, wenn wir als Trauernde mit einem „Dackelblick“ angesehen werden.

Eine Bewegung war sehr einprägsam: Lege dein Kopf auf meine Schulter und dann tauschen wir. Die Botschaft dahinter: du darfst bei mir erzählen und auch weinen, ich sehe dich und jetzt bin ich dran.

Körper und Geist gehören zusammen, auch im Tanz bzw. Bewegung, so Felix Grützner. Denn Bewegungen lösen Gefühle.

                         

  

Trauerwege gehen - Besuch auf dem alten Friedhof Bottrop

Am Freitag, den 19.05.2017 hat bei strahlendem Sonnenschein unsere Veranstaltung: Trauerorte in Bottrop stattgefunden. Danke noch einmal an Herrn Kröcher für die erlebnisreiche und interessante Führung über den alten Friedhof Bottrop. Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung im Juni.

                 

  Familie & Trauer

"Jeder malt in seiner Trauerfarbe - Wenn Familiensysteme aus den Fugen geraten"

So hatten wir unsere Auftaktveranstaltung am 31.03.2017 in der ADTV Tanzschule Peter Frank überschrieben.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Peter Frank und Sr. Beate Harst. Danach gab es einen musikalischen Auftakt mit Querflöte und Gitarrenbegleitung.

Die Besucher hörten anschließend einen sehr beeindruckenden Vortrag der Trauerbegleiterin Judith Kolschen. Anhand unterschiedlicher Beispiele berichtete sie von ihren Erfahrungen mit Erwachsenen und Kindern in der Trauerarbeit. Die Zuhörer bekamen hier einen Einblick in die unterschiedlichen Trauerprozesse und die Spannungsfelder in denen sich Familien in den je eigenen Trauerprozessen befinden.

Im Anschluss an den Vortrag luden verschiedene Angebote ein, das Thema zu vertiefen.

Unsere Trauerbegleiterinnen standen während der Veranstaltung jederzeit für Gespräche zur Verfügung, die sehr ausgiebig angenommen wurden.

Mit dem Kurzfilm „Filzpantoffeln und Bonbons“ und einem musikalischen Ausklang endete ein sehr vielfältig-bewegter Nachmittag. 

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